ESF Bayern

Der Europäische Sozialfonds leistet ganze Arbeit.

Der Europäische Sozialfonds (ESF) ist das bedeutendste Förderinstrument der Europäischen Union, um die Arbeitslosigkeit zu bekämpfen und die Beschäftigung zu fördern. Der ESF orientiert sich an der Strategie Europa 2020 mit den Zielen intelligentes, nachhaltiges und integratives Wachstum. Bis 2020 will die EU fünf Kernziele erreichen, die sich auf folgende Bereiche beziehen: Beschäftigung, Forschung und Entwicklung, Klima/Energie, Bildung, soziale Eingliederung und Armutsbekämpfung.

Der ESF ist einer der Struktur- und Investitionfonds der Europäischen Union. Er steht für die konkrete Unterstützung der Menschen beim Zugang zu besseren Arbeitsplätzen und gewährleistet faire Berufschancen für alle Bürger der EU. Durch allgemeine und berufliche Bildung trägt der ESF dazu bei, dass sich die Beschäftigten an eine immer schneller verändernde Arbeitswelt besser anpassen können.

Gefördert werden vor allem weniger entwickelte und Übergangsregionen. Aber auch starke Standorte wie Bayern werden unterstützt. Beiträge, die alle Mitgliedsstaaten entsprechend ihrer Leistungskraft einzahlen, verteilt der ESF bedarfsgerecht. So profitiert auch Bayern seit Jahrzehnten vom ESF.

Der Europäische Sozialfonds. Stark für Bayern.

Bayern ist ein starker Standort. Die Erwerbsquote liegt bei rund 80 Prozent und rangiert somit weit über dem deutschen und EU-Durchschnitt. Eine Spitzenposition, die es weiter zu halten gilt.
Gefragt sind deshalb innovative Ideen von engagierten Einrichtungen und Unternehmen, die Arbeitsmarkt- und Qualifizierungsprojekte anbieten. Sie sollen auch in Zukunft Fachkräfte qualifizieren und den Nachwuchs fördern. Der Europäische Sozialfonds (ESF)  unterstützt dieses Engagement.
Der aktuelle Förderzeitraum läuft von 2014 bis 2020. In dieser Zeit werden im Freistaat Bayern bis zu 600 Millionen Euro für Arbeitsmarkt- und Qualifizierungsprojekte investiert. Rund die Hälfte der Kosten (bis zu 298 Millionen Euro) können vom ESF getragen werden.
Detaillierte Informationen zu den Förderzeiträumen finden Sie hier.

Der ESF fördert Arbeit. Und gute Projekte.

Langzeitarbeitslose oder Erwerbstätige, Frauen oder Männer, Jugendliche oder Senioren, Menschen mit Migrationshintergrund oder Menschen mit einer Behinderung – alle sollen am Arbeitsleben teilnehmen und somit Bayern mitgestalten.
Die ESF-Förderung ist immer eine Kofinanzierung. Das heißt, der ESF fördert in der Regel bis zu 50 Prozent der Gesamtkosten. Der Rest wird durch Eigenmittel des Projektträgers bzw. durch private sowie öffentliche Drittmittel erbracht.

Wer kann ESF-Fördermittel beantragen?

Alle Einrichtungen und Unternehmen, die Beschäftigung fördern und eine soziale Eingliederung ermöglichen. Zum Beispiel:

  • Einrichtungen für allgemeine oder berufliche Bildung wie Bildungswerke, Hochschulen, Volkshochschulen und private Bildungsträger
  • Nichtregierungsorganisationen (NRO), soziale Einrichtungen oder Sozialpartner wie Gewerkschaften
  • Betriebsräte, Industrie- und Berufsverbände, Wohlfahrtsverbände
  • Unternehmen, insbesondere kleine und mittlere Unternehmen (KMU)

Was wird gefördert?
Alles, was Bayerns Arbeitsmarkt stark macht.

Die Projektträger können eine ESF-Förderung mit folgenden Zielen beantragen:

  • Qualifizierung von Jugendlichen mit besonderem Unterstützungsbedarf
  • Berufliche Aus- und Weiterbildung
  • Chancengleichheit für Frauen und Männer, Schaffung neuer Ausbildungsplätze
  • Vernetzung von (Hoch-)Schulen und Unternehmen
  • Qualifizierung von Langzeitarbeitslosen und benachteiligten Menschen wie Menschen mit Migrationshintergrund
  • Unterstützung von Schülern beim Erwerb eines Schulabschlusses und den Übergang in ein Ausbildungsverhältnis

ESF-Mittel werden für Qualifizierungs- und Arbeitsmarktprojekte gewährt. Das Bayerische Förderprogramm umfasst 14 unterschiedliche
 Förderaktionen. Die speziellen Voraussetzungen können Sie hier im Detail nachlesen.

Wie die Förderung genau abläuft, sehen Sie hier.

Weitere Informationen zur ESF-Förderung erhalten Sie bei den jeweils zuständigen Ansprechpartnern. (Download PDF)